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Vortrag: Deutschland 2040

24. Januar | 19:30 bis 21:00 Uhr

Vortrag: Deutschland 2040

Kooperationsveranstaltung der vhs und Demokratie Leben Radolfzell

Vorurteile und Stereotype gibt es seit Jahrtausenden. Antisemitismus, Rassismus oder auch Feindschaft gegen Muslime sind langlebige, scheinbar nicht an Anziehungskraft verlierende Phänomene – aber warum ist das so? In seinem Vortrag zieht Wolfgang Benz die Summe seines jahrzehntelangen Forschens über Vorurteile und ihre Folgen. Wie entstehen und wie verändern sich Vorurteile, Ressentiments und Stereotype? Welche Feindbilder prägen die europäische Geschichte? Und wie entwickeln sich daraus Ausgrenzung und Gewalt? Wolfgang Benz erklärt uns Geschichte und Gegenwart eines höchst problematischen und hartnäckigen Phänomens. Ein Vortrag von größter Aktualität.

Wolfgang Benz, Prof. Dr., geb. 1941, ist einer der renommiertesten deutschen Zeithistoriker. Er lehrte von 1990 bis 2011 an der Technischen Universität Berlin und leitete das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU. In seinen Forschungen und Veröffentlichungen beschäftigt sich Wolfgang Benz mit Vorurteilen und ihren Ausprägungen in Antisemitismus, Antiziganismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und veröffentlichte zahlreiche Standardwerke zur Geschichte des Nationalsozialismus. 1992 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis, 2012 wurde er mit dem Preis des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ ausgezeichnet. 

Urheber Veranstaltungsbild: Stadt Radolfzell

Details

Datum:
24. Januar 2022
Zeit:
19:30 - 21:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Milchwerk Radolfzell Tagung:Kultur:Messe
Werner-Messmer-Straße 14
Radolfzell am Bodensee, 78315